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Im Juli 2002 war ich zum ersten mal in Island. Die vulkanische Geschichte hat mich dort hingezogen und ich war begeistert von dieser Insel. Ich habe auch angefangen, eine Geschichte zu schreiben, die sich mit Island und Vulkanen beschäftigt ("Eine letzte große Geschichte"), doch die wird nicht so richtig fertig. Aber vielleicht fahre ich bald wieder dort hin, denn Island ist ein faszinierendes Land. Auch die Westmänner-Inseln, auf denen ich nach einer stürmischen Überfahrt ein paar Tage verbracht habe. (Link: Heimaey, Kirche mit Helgafell und Eldfell)



Im Sommer 2004 war ich zum ersten mal in Norwegen unterwegs und ich habe sehr schnell erkannt, dass Norwegen für mich das schönste und interessanteste Land Europas ist. Vor allem die Gegend um den Polarkreis hat es mir besonders angetan. Und da die meisten meiner Geschichten auf Reisen entstehen, habe ich auch mit einer (meiner) Geschichte aus Norwegen angefangen, doch die hat noch zu keinem Abschluss geführt. Aber ich komme bald wieder nach Norwegen.

                                                     ===

"Wenn die Geschichten nicht zu mir kommen, dann muss ich halt zu den Geschichten kommen." Deshalb bin ich im Juli/August 05 wieder zum nördlichen Polarkreis nach Schweden und Norwegen gefahren. (Diese Gegend ist zu meiner vierten Heimat geworden, neben Sizilien und Chile.)       Links: bei Jokkmokk und Vilhelmina/Sverige

Im November 2005 war ich auf meiner 14. Reise zum Ätna unterwegs und habe mir die neuen Krater des letzten großen Ausbruchs an der Nordseite 2002 angesehen. Als ich 2003 zuletzt dort war, war diese Gegend noch unzugänglich. Auch eine Gipfeltour (zu Fuß) war diesmal trotz Nebel und Schneeregen wieder möglich. (Link: neuer Ätna-Krater)

(bei Tromsö/Norge)


Im Juli/August 06 habe ich meine dritte Tour zum Polarkreis unternommen. Ich bin doch nicht nach Finnland gefahren, sondern zum 2. Mal zum Nordkapp. Dort empfing mich diesmal leider nur Regen, Sturm, Nebel und Kälte, ganz anders als vor zwei Jahren (siehe Foto oben). Aber es gibt kaum eine Tour, für die der Satz: "Der Weg ist das Ziel" so gilt, wie für die Fahrt zum Nordkapp. Die grandiose Fjord-Landschaft Norwegens und die endlosen Wälder im schwedischen Lappland rechtfertigen in jedem Fall die lange Fahrt. (Links: Saltfjellet/Norge, Nordkapp + bei Kiruna/Sverige)

Im Oktober 06 habe ich meine jährliche Herbsttour durch Italien zum 15 x Ätna in Sizilien unternommen. Und diesmal ist alles ganz anders gekommen als geplant... Daran war nicht der Vulkan schuld! Ich glaube, ich bin von meiner Vergangenheit eingeholt worden. ("Vielen Dank Theresa!") (Links: Etna/Sicilia)

Jahresende 2006: "Aus persönlichen Gründen geht mir die Kraft aus. Jetzt heißt es wieder auftanken für das neue Jahr 2007. Über Sylvester wie immer in den letzten Jahren in Levanto, im Mai in der Toscana, Umbrien und Ligurien, im Sommer wohl wieder in Skandinavien mit Schwerpunkt Polarkreis Finnland und im Herbst wieder in Italien, mit Ziel Sizilien und Ätna, vielleicht auch wieder mal nach Stromboli. Ich hätte große Lust auf eine dritte Chile-Tour, denn dort warten noch einige Aufgaben auf mich, aber es fehlt leider die Zeit. (Links: Etna/Sicilia + alte Straße über Saltfjellet/Polarsirkelen)

Ich sehne mich nach Schönheit und nach Ruhe, nach neuem Schreiben - nach neuen Landschaften - und nach Menschen.            (Links: Monte Argentario + Paestum/Italia)

Und vermutlich wird sich vieles wiederholen. Peter Handke schreibt: Wiederholung heißt: Sich selbst wieder holen!  Mal sehen, was das neue Jahr bringt."

(Moosegarden bei Östersund/Sverige) siehe auch: www.moosegarden.com


Anfang Mai 2007 war ich in der Toscana, in den Abruzzen, in Umbrien und schließlich wieder in Levanto/Ligurien. Nur zur Erholung und um Radtouren zu machen. Körperliche Anstrengung ist für mich gleichzeitig geistige Erholung. Literarische Arbeiten sind da leider keine entstanden. (Links: Monte Argentario, Nationalpark Abruzzen, Lago Trasimeno, Corniglia/Cinque Terre)

Juli/August 2007 war ich wieder in Skandinavien unterwegs. Diesmal auf einer Reise entlang des Polarkreis. Ich habe von Finnland über Schweden bis Norwegen insgesamt 11 x den Polarkreis überquert. 6 x mit dem Auto und 5 x mit dem Fahrrad. Wieder einmal war diese Reise zwar anstrengend für den Körper, aber eine Erholung für die Augen und die Seele. Und diesmal habe ich auch einige Geschichten mitgebracht, die hier zu lesen sein werden.          (Links: bei Jokkmokk, Straße nach Rovaniemi, bei Tärnaby, Hamaroy bei Nesna)

Im Oktober 2007 ging es wieder zum Ätna. Mein Gott, ich hätte mir mal was Neues einfallen lassen können. Aber der Ätna ist ein "lebendiges Ungeheuer" und verändert sich ständig. Außerdem verbringe ich dort nicht nur meinen Urlaub, sondern kann mich sehr gut mit dem aktiven Vulkanismus beschäftigen und vielleicht auch alte Freunde treffen. (Auch hier gibt es neue Geschichten und Gedanken.)         (Links: Etna/Sicilia) 

Das Jahr 2007 ist zu Ende gegangen. Ich möchte mich bei meinen Freunden, Freundinnen und all jenen Menschen bedanken, die dafür gesorgt haben, dass auch das zurückkommen nicht so schlimm gewesen ist.

(Ätnagipfel ca. 3350m)


Das neue Jahr 2008 hat, wie in den letzten Jahren auch, mit Sylvester in Ligurien begonnen und diesmal mit Neujahr am Gardasee. Nun wird es wieder offen sein, für neue Geschichten und neue Reisen und vielleicht auch für neue Menschen ...    (Links: Sestri Levante/Liguria + Malmö-Oeresund/Sverige)                                                                                                                                                                                

März 2008: Ein Ereignis, das im wahrsten Sinne des Wortes "ins Auge gehen konnte", hat mich gezwungen inne zu halten und das weitere Vorgehen neu zu überdenken. Aber es geht hoffentlich weiter...

Die Frühjahresreise nach Italien mußte aus persönlichen Gründen leider ausfallen. Auch meine Skandinavien-Tour habe ich aus dem gleichen Grund leider streichen müssen. Ich habe gelernt, dass nicht alles so selbstverständlich ist, wie wir manchmal glauben. Ich bin dankbar, dass ich auch hoffentlich weiterhin noch einiges von der Schönheit dieser Welt, ihrer Länder und ihrer Menschen sehen kann. Aber ich muß mir etwas Zeit lassen, auch wenn ich nicht weiß, wie viel ich davon noch habe. (Link: Levanto/Liguria)

Das Jahr 2008 ist nicht vergleichbar mit früheren Jahren und hat mich gezwungen, mein bisheriges Reiseverhalten neu zu überdenken. Sommer in München ist auch sehr schön und ich habe ihn auch ohne große Reisen genießen können. (Link: Monte Amiata/Toscana)


Oktober 08: Im Herbst habe ich dann doch eine kleine Reise durch Italien unternommen. Adria, Umbrien, Lazio, Toscana und Ligurien. Ein Highlight dieser Tour war der Monte Amiata, ein ehemaliger Vulkan in der Toscana, wo ich in wenigen Minuten vom Sommer im Tal in den Herbst auf dem Gipfel gefahren bin. Auf dieser Tour kam es mir manchmal vor, wie eine Art "Abschiedstournee", aber das war vielleicht auch wieder nur so ein blödes Gefühl. So als ob ich jemals aufhören könnte. Das Schreiben geht bei mir sehr eng einher, mit dem Reisen. Ob ich das jemals trennen kann, weiß ich nicht. Eigentlich möchte ich es auch nicht trennen. Ich möchte beides weiterhin als wichtigen Bestandteil meines Lebens haben. Und ich bin zuversichtlich...   (Links: Monte Argentario, Corniglia/Cinque Terre + Monte Amiata / Toscana)

Sylvester 08: Ich bin wieder in Levanto gewesen, aber es war keine Reise in das neue Jahr (wie eine liebe Freundin mir geschrieben hat) sondern es war nur ein Abschied vom alten Jahr. Auf der Karte der Freundin stand außerdem noch ein Satz von Voltaire, an den ich mich in Zukunft halten werde: "Da es sehr föderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein."

Nein, das Jahr 2008 war leider kein gutes Jahr. Vielleicht muss ich aber auch erst lernen, mit den weniger guten Jahren umzugehen. (Foto: Vernazza, Link: Riomaggiore - Cinque Terre/Liguria)    

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April 2009: Die Reisen, die ich unternehme, bringen mir immer wieder wichtige Erlebnisse und Gedanken. Und auch Träume.
Und ob ich von Norwegen oder Sizilien träume, oder von Chile und Argentinien,
so sind es doch nicht nur die Länder, an die ich gerne zurück denke,
sondern es ist auch immer ein klein wenig die vergangene Zeit, die in meiner Erinnerung weiter lebt... Und manchmal sind es auch die Menschen, die mir auf diesen Reisen begegnet sind oder mich ein Stück begleitet haben.                                                                                                                                                                                                                                                           



Und so reise ich ruhelos umher, auf der Suche nach stetig Neuem und auf der Flucht vor ewig Altem und manchmal bin ich glücklich,
wenn ich das Vertraute und Unvergängliche wiederfinde. Diese Ruhelosigkeit ist es, die mich jung erhält. 
Nein. Die Länder in die ich fahre, müssen sich nicht verändern,
es reicht, wenn ich es tue.
Hoffentlich!

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Juni 2009: Eigentlich schreibe ich hier nur über meine Reisen und veröffentliche meine unterwegs entstandenen Texte. Aber ich schreibe in meinen Geschichten auch über Menschen. Heute möchte ich mal eine Ausnahme machen und ganz ohne Geschichte über einen lieben Menschen schreiben. Meine Freundin Martina, seit über 20 Jahren meine Seelenverwandte, die nicht in meiner Nähe wohnt, aber mir zu meinem Geburtstag so wunderbare Geschenke geschickt hat.

Sie hat einmal von "unzerbrechlicher Freundschaft" geschrieben. Dieses Wort gefällt mir so gut, wie die Tatsache, dass es sie tatsächlich gibt. Ihr verdanke ich viele der wichtigsten Momente in meinem Leben. Übrigens habe ich kaum eine meiner Reisen angetreten, ohne sie darüber zu informieren, denn mir ist es immer wichtig, dass sie weiß, wo ich bin.

(mit Klick auf das Foto gibt es einen Link zu Martinas wunderbaren Seiten!)


...und so kann ich noch in diesem Monat beruhigt zu meiner nächsten Tour zum Polarkreis aufbrechen.

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Juni 2009: Diesmal ging es rechtzeitig zu Mittsommer im Juni ab Trondheim durch die norwegischen Fjorde bis zum Polarkreis auf dem Saltfjellet. Dann durch das schwedische Lappland wieder zurück bis nach Östersund. Von hier wieder nach Norwegen und durch das Jotunheimen wieder über Malmö zurück. Einige Gedanken dieser Reise werden demnächst wohl auf meiner Seite Skandinavien erscheinen. (Links: bei Stjordal, bei Nesna, bei Krokstrand, Saltfjellet, bei Tärnaby, Östersund, Jotunheimen, bei Malmö)



September 2009: Zur Zeit geht mir das Schreiben nur schwer von der Hand. Die Gedanken müssen sich frei bewegen können. An meinem Schreibtisch prallen sie nur an die Wand gegenüber. An einem Seeufer z.B. am Chiemsee, haben sie freie Entfaltungsmöglichkeit. Nun, vielleicht gelingt es mir jetzt auf meiner Herbsttour durch Italien. (Link: bei Paestum)

Oktober 09: Wegen der (meistens selbstgemachten) Naturkatastrophe mit Überflutung und Erdrutsch in Messina, wo Autobahn und Eisenbahnstrecke verschüttet wurden, aber auch viele Häuser eingestürzt waren und viele Menschen zu Tode kamen, bin ich nicht nach Sizilien gefahren. Leider! Aber ich wäre genau da rein gekommen und das mußte nicht sein. Die Ätnatour ist für das nächste Frühjahr geplant. Statt dessen bin ich die Adriaküste über Ancona bis Pescara gefahren, dann durch die Abruzzen wieder nach Paestum. Um noch etwas vulkanisches zu sehen ging es dann nach Pozzuoli zur Solfatara. Dann über Ostia, Monte Argentario und den Gardasee (naja :-) zurück. Aber ich habe auf dieser Tour viel schreiben können. (Links: Porto San Elpidio, Paestum-Strand, Krater Solfatara/Pozzuoli, bei Feniglia)



Dezember 09: Das Jahr geht langsam zu Ende. Weihnachten steht vor der Tür. Eine Freundin hat mal geschrieben: Eines Tages baue ich mir ein Haus, das nur Fenster hat und keine Türen. Da kann, egal was kommt, nichts mehr vor der Tür stehen.   ---   "Was machst du an Sylvester," hat mich jemand gefragt. Wie... Was mache ich an Sylvester...? Was soll ich an Sylvester schon machen? In Levanto werde ich wohl wieder sein, wo sonst? Naja, diesmal weiß ich es noch nicht. Mal sehen. (Link: Monte Argentario)

Und dann kam es doch ganz anders...

Mai 2010:  Diesmal gab es nur eine kleine Frühlingsreise durch Italien zum Lago Bolsena und wieder nach Levanto und Cinque Terre. Auf immer wieder neuen Wegen in alt bekannten Gegenden begegne ich neuen Menschen, oder auch den alten, oder bin ich nur der Alte? (Links: Lago Bolsena, bei Levanto)



Juli 2010: Wieder war ich in Schweden und Norwegen unterwegs. Diesmal leider mit einigen Schwierigkeiten. Viele interessante Begegnungen bleiben dennoch. Und die Schönheit der Landschaft und die netten Menschen lassen mich die Widrigkeiten leichter ertragen. Jemand hat mir die Geschichte von einem Mann erzählt, der unterwegs war, um zu beweisen, dass die Erde doch eine Scheibe ist, von deren Rand man ins Unendliche abstürzen kann. Er befindet sich inzwischen in der Psychiatrie in Oslo. - Ich habe mir vorgestellt, dass dieser Rand der Erdscheibe der Nordkappfelsen sein könnte und  vielleicht werde ich seine Geschichte schreiben... (Links: bei Fauske/N, bei Tärnaby/S, an der E 6/N- unten: Trondheimfjord)




Mai 2011:  Der Frühling hat mich wieder in den Süden gelockt. Nach einer Italienreise von Sizilien bis Ligurien sind mir wieder einige neue Ideen gekommen. Einiges werde ich überarbeiten müssen, einiges kann so bleiben wie es ist. Wahrscheinlich habe ich ohnehin keinen Einfluss darauf. Auf unzähligen Papieren auf meinem Schreibtisch sameln sich Fragmente für neue Geschichten. Dabei sind die letzten noch nicht mal geschrieben. Aber die Ideen und Gedanken dürfen nicht verloren gehen. Ganze Ordner füllen sich inzwischen damit. Ich schreibe seit längerem nur noch auf Reisen. Hier bin ich frei von den Ablenkungen des Alltags. Die vielen Hefte und Zettel, die ich von den Reisen mitbringe, versuche ich dann zu Hause in den Computer zu tippen.

              


Juli 2011: Nach den schrecklichen Ereignissen auf der Insel Utoya und in Oslo bin ich mit tiefstem Herzen noch mehr mit dem norwegischen Volk verbunden, als ich es ohnehin schon vorher war.               Meine große Liebe zu diesem Land wird mich hoffentlich bald wieder dort hin führen.


September 2011: Durch die Abruzzen auf der Suche nach Spuren, für die Geschichte, die ich im Frühjahr begonnen habe und mit der ich momentan nicht weiter komme. Dann durch die Toscana, weil es immer wieder schön ist, einfach so durch diese schöne Landschaft zu fahren und schließlich nach Ligurien um in meiner "zweiten italienischen Heimat" anzukommen.....    Und irgendwie ahne ich schon, dass im nächsten Jahr etwas anderes an Bedeutung gewinnen wird, denn Heimat ist überall da, wo ich mich wohl fühle.




Oktober 2011: Ende Oktober wurde Norditalien von einer schlimmen Regen-Unwetter-Katastrophe heimgesucht. Ich kenne solche Regenfälle aus Italien und sie waren mir oft nicht ganz geheuer, aber diesmal übertrifft das doch alles. Mein geliebtes Cinque Terre wurde verwüstet und teilweise zerstört. Ich war entsetzt, als ich die Bilder und Filme gesehen habe, vor allem von Monterosso und Vernazza, der Perle Cinque Terres. Ich bin in Gedanken bei den Menschen, die dort leben und wünsche ihnen, dass sie alles wieder so schön hinbekommen, wie es gewesen ist. Und hoffentlich gibt es dann auch Möglichkeiten der Vorsorge, dass so eine Zerstörung nicht wieder geschieht. Am fortschreitenden Klimawandel, der für immer heftigere Unwetter verantwortlich ist, wird ja viel zu wenig verändert.


September 2012: Die großen Veränderungen, die für dieses Jahr geplant waren und mit zwei Aufenthalten in Flensburg begonnen hatten, konnten leider noch nicht umgesetzt werden. Aus diesem Grunde gab es im Herbst nur noch eine kleinere Rundreise durch Italien, auch um zu sehen, welche Spuren die große Flut vom letzten Oktober in Cinque Terre hinterlassen hat. Äußerlich sichtbar zum Glück nicht viel. Geschrieben habe ich nichts, auch kaum neue Ideen gesammelt. Ich muss erst mal die alten abarbeiten. (Links: Flensburg im April, Tarquinia, Vernazza)




September 2013: Zur Zeit arbeite ich nicht an dieser Homepage. Zu viele Geschichten sind angefangen und nicht beendet. Es gab auch nur eine kleine, aber sehr schöne Reise durch die Toscana. Hoffentlich klappt es bald wieder mit einer Skandinavientour. Auch der Ätna wartet.

Mai 2014: Auch wenn ich z.Zt. nicht an dieser Homepage arbeite, so gab es doch eine kleine Frühjahrestour nach Levanto und Venezia, die aber ohne Folgen geblieben ist.

Juli 2014: Diesmal nur ein relativ kurzer Abstecher nach Schweden. Es hat sich etwas verändert und ich muss die Art der Reisen neu überdenken und planen. Vielleicht werde ich dann auch wieder neue Texte auf dieser Homepage veröffentlichen.
Bis es so weit ist, bleibt sie allerdings nur ein kleiner Überblick über die Vergangenheit.



September 2014:
Nur eine kurze Tour nach Italien/Ligurien um an meinen Geschichten weiter zu arbeiten. Der Frühling kommt später beschäftigt mich jetzt schon lange und ich hoffe, dass es mir bald gelingt, diese doch nur sehr kurze Geschichte hier zu zeigen. Die zweite Geschichte, an der ich arbeite ist Die Frau fürs Leben. Beide haben etwas miteinander zu tun, behindern sich bei der Fertigstellung aber möglicherweise gegenseitig.











2015:
Zur Zeit arbeite ich nicht an dieser Homepage, aber irgendwann geht es vielleicht weiter.

April 2017: Ich habe mich in den letzten Jahren öfters kritisch über Campingurlaub und meine Art zu reisen geäußert, habe aber letztendlich nie damit aufgehört. Kein Wunder, ich habe seit den siebziger Jahren fast keine anderen Reisen gemacht. Jetzt hat mir mein kaputter Bus und die finanzielle Situation die Entscheidung abgenommen. Diese Art zu Reisen gehört wohl der Vergangenheit an, auch wenn ich dieses noch nicht verinnerlicht habe und irgendwie auch nicht wahrhaben will.
(Link hinter dem Foto: Abschied von meinem Bus)

In den siebziger Jahren fing das an, erst mit Zelt, dann mit selbst hergerichteten Kleinbussen, vorwiegend in die Türkei, bis ins hinterste Anatolien (Ararat, Van See, etc.). Dazu kam in den achtziger Jahren noch Griechenland, Spanien, Portugal und Marokko. Immer dabei und zwischendurch auch Italien. In den Neunzigern begannen dann die Vulkanexkursionen in Italien (mehrfach Ätna, Stromboli, Vesuv, Solfatara usw.) Meistens mit Übernachtungen auf kleinen unscheinbaren Campingplätzen oder an den Hängen des Ätnas oft im Wald. Und sehr oft in Ligurien (Cinque Terre), trotz der vielen Touristen dort. Seltener an den Küsten wegen des Badetourismus und dem dortigen Massenbetrieb. Ende der Neunziger dann die beiden mehrere Monate langen Touren durch Chile und Argentinien, mit kleinem Zelt und Rucksack und zahlreichen Vulkanbesteigungen (bis auf ca. 6000 m). In den 2000er-Jahren begann dann die Zeit mit Skandinavien (Vulkane in Island, Nordkapp, Lappland, mehrfach Norwegen, Schweden, Finnland.) Gleichzeitig auch immer wieder Italien, überwiegend Sizilien und Ligurien.

Aber da begann es bald damit, dass ich mich auf den Campingplätzen nicht mehr wohl fühlte. Die großen Wohnmobile wurden immer mehr, Zelte und alte Busse immer weniger. Ich erinnere mich an Campinganlagen, wo das Seeufer mit Wänden von riesigen Wohnmobilen zugestellt war und ich in der zweiten oder dritten Reihe weniger Natur sehen konnte, als zu Hause von meinem Fenster. Oder an 3-Sterne Restaurants auf Campingplätzen, wo mich Kellner mit Weste und Krawatte fragen, ob ich reserviert hätte, wo ich doch vor einer Stunde noch gar nicht gewusst hatte, dass ich hier Quartier machen würde. So was brauche ich nicht beim Camping. Oder Männer, die vor ihrem Wohnmobil mit dem Elektrorasenmäher das Gras mähten. Die Campinganlagen wurden immer luxuriöser und komfortabeler ausgestattet, genau wie die Wohnmobile, und die Sattelitenschüsseln wurden immer größer. Die Plätze wurden immer mehr zu  Cluburlaub. Viele erinnerten durch belegte Dauerstellplätze schon an Schrebergartenkolonien.

Anfangs suchte ich mir oft extra die Campingplätze mit schlechterer Bewertung, aber langsam begann ich zu begreifen, dass die Art von Camping, die ich mir immer vorgestellt und die mir gefallen hatte, endgültig vorbei war. Ich fühlte mich auf solchen Plätzen wie ein Fossil aus einer vergangenen Zeit. Vereinzelte Übernachtungen in freier Natur, z.B. in den Wäldern von Lappland oder an den Hängen des Ätna machte ich aus anderen Gründen nicht mehr und die mehrere Tausend von Kilometern Anfahrt, wurden mir auch langsam zu viel, vor alle, durch den Verkehr und die Rücksichtslosigkeit auf deutschen Autobahnen.

Aus diesem Grund habe ich in letzter Zeit auch nicht mehr an dieser Homepage gearbeitet, weil die Reisen auch immer weniger wurden. Aber ich hatte bisher immer noch die Möglichkeit, damit wieder anzufangen. Jetzt glaube ich, dass es nicht mehr dazu kommen wird. Eine Veränderung der Reisen wäre ja auch nicht verkehrt, aber ich weiß nicht, ob ich mich noch an eine neue Art zu Reisen gewöhnen kann. Hinzu kommt die finanzielle Situation, denn man weiß ja, dass das Rentenniveau in diesem Staat für Normalverdiener nicht das Beste ist.

Na ja, zum Glück lebe ich in Oberbayern und habe eine Landschaft in unmittelbarer Nähe, wegen der jährlich Millionen Menschen kommen um hier Urlaub zu machen. Und vielleicht komme ich jetzt auch dazu, die vielen angefangenen Geschichten oder Gedichte, die auf Reisen liegen geblieben sind, endlich fertig zu schreiben.

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Oeresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden  -   in der Abendsonne



"Im Grund reist man am Besten, in dem man fühlt."          (Fernando Pessoa)

Ich sage:         "Im Grunde fühlt man am Besten, in dem man reist."


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(Texte und Fotos: Cop. by H. Lederer)

 
     
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